Veröffentlicht am: 25. Februar 2026
4 Minuten Lesezeit
CI/CD Job Performance Metrics und Container Virtual Registry, derzeit in der Beta, helfen Plattform-Teams dabei, langsame Jobs zu identifizieren und Multi-Registry-Container-Pulls zu vereinfachen.

Plattform- und DevOps-Ingenieure verbringen zu viel Zeit damit, Transparenz über fragmentierte Tools hinweg herzustellen und Infrastruktur zu verwalten, die einfach funktionieren sollte.
Zwei neue GitLab-Funktionen, derzeit in der Beta, gehen dieses Problem aus unterschiedlichen Richtungen an – mit demselben Ziel: Praktikern direkte Kontrolle über die CI/CD-Infrastruktur zu geben, auf die sie angewiesen sind, ohne ein weiteres Drittanbieter-Tool einzuführen. Die eine Funktion liefert Job-Performance-Daten direkt dort, wo Pipelines überwacht werden. Die andere vereinfacht das Abrufen von Container-Images aus mehreren Registries mit integriertem Caching.
Beide Funktionen sind jetzt für Feedback offen. Rückmeldungen helfen dabei, die nächsten Entwicklungsschritte zu gestalten.
Bislang gibt es keine einfache Möglichkeit zu erkennen, wenn die Laufzeit eines bestimmten Jobs zunimmt oder welche Jobs die Pipeline-Laufzeiten im Hintergrund verlangsamen. Die meisten Teams erstellen entweder eigene Dashboards oder durchsuchen manuell Logs, um grundlegende Fragen zu beantworten:
CI/CD Job Performance Metrics löst das durch ein neues job-fokussiertes Panel auf der CI/CD-Analytics-Seite auf Projektebene.
Für jeden Job in den Pipelines sind folgende Informationen einsehbar:
Die Tabelle ist sortierbar, nach Job-Name durchsuchbar und paginiert – Plattform-Teams erhalten so eine einheitliche Ansicht für Fragen, die bisher separate Tools oder eigene Berichte erforderten.
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Was als Nächstes kommt
Aktuell wird an einer Stage-Level-Gruppierung gearbeitet, mit der aggregierte Metriken über Build-, Test- und Deploy-Stages hinweg einsehbar sein werden – für ein schnelles Verständnis davon, wo Optimierungsbedarf besteht.
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Tier: GitLab Premium Status: Beta, API-ready in 18.9
Die meisten Unternehmen, die Container-Images in CI/CD-Pipelines abrufen, sind auf mehrere Registries angewiesen: Docker Hub, Harbor, Quay und interne Registries, um nur einige zu nennen. Authentifizierung, Verfügbarkeit und Caching für all diese Registries zu verwalten, ist operativer Aufwand, der Pipelines verlangsamt und Fehleranfälligkeit erhöht.
Die Container Virtual Registry ermöglicht die Erstellung eines einzigen GitLab-Endpunkts, der Images aus mehreren vorgelagerten Container-Quellen mit integriertem Caching abruft.
Statt Zugangsdaten und Verfügbarkeit für jede Registry einzeln in der Pipeline-Konfiguration einzurichten, lässt sich:
Für Teams, die GitLab als Container-Registry-Ersatz evaluieren, schließt dies eine wesentliche Funktionslücke. Für Teams, die bereits Multi-Registry-Container-Workflows verwalten, zentralisiert es das Image-Management in GitLab und reduziert wiederholte Pulls.
Was die Beta heute unterstützt
Cloud-Provider-Registries mit IAM-Authentifizierung (wie Amazon Elastic Container Registry, Google Artifact Registry und Azure Container Registry) werden für zukünftige Iterationen berücksichtigt.
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Walkthrough der Container Virtual Registry Beta:
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Alle in der GitLab-Community sind Mitwirkende. Diese Betas wurden auf Basis von Community-Anfragen entwickelt.
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Dies ist der erste Beitrag in einer Reihe von Core-DevOps-Betas, die im Laufe des Jahres vorgestellt werden.
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