Veröffentlicht am: 19. Februar 2026
3 Minuten Lesezeit
Behebungsmaßnahmen in risikoreichen Projekten priorisieren und Fortschritte mit Schwachstellen-Insights messen.

Security-Teams und Entwicklungsteams kennen das Problem: Tausende von Schwachstellen, die Aufmerksamkeit erfordern – ohne die nötigen Informationen zur Priorisierung der Behebung. Wo konzentriert sich das Risiko, und wie schnell wird es behoben? Wo hat die Behebung die größte Wirkung? Das aktualisierte GitLab Security Dashboard beantwortet diese Fragen mit Trend-Tracking, Altersverteilung von Schwachstellen und projektbezogenem Risiko-Scoring.
Application-Security-Teams haben selten Schwierigkeiten, Schwachstellen zu finden – die Herausforderung liegt im Einordnen. Die meisten Dashboards zeigen rohe Zählwerte ohne Kontext und zwingen Teams dazu, stundenlang Behebungsmaßnahmen nachzuverfolgen, ohne zu verstehen, welche Schwachstellen das größte Risiko darstellen.
Das GitLab Security Dashboard fasst alle Schwachstellendaten in einer Ansicht zusammen, die Projekte, Gruppen und Geschäftsbereiche übergreift.
In Version 18.6 wurde die erste Version des aktualisierten Security Dashboards eingeführt, mit der Teams Schwachstellen im Zeitverlauf anzeigen und nach Projekt oder Berichtstyp filtern können. Mit dem 18.9-Release stehen neue Filter und Diagramme zur Verfügung, die es erleichtern, Daten nach Schweregrad, Status, Scanner oder Projekt aufzuschlüsseln und Trends wie offene Schwachstellen, Behebungsgeschwindigkeit, Altersverteilung von Schwachstellen und Risiko-Score im Zeitverlauf zu visualisieren.
Risiko-Scores helfen dabei, die kritischsten Schwachstellen vorrangig zu beheben. Der Risiko-Score wird anhand von Faktoren wie dem Alter der Schwachstelle, dem Exploit Prediction Scoring System (EPSS) und Known Exploited Vulnerability (KEV)-Scores für die betreffenden Repositories und deren Sicherheitsstatus berechnet. Auf dieser Grundlage lassen sich die Bereiche identifizieren, die am dringendsten Aufmerksamkeit benötigen.
Das GitLab Security Dashboard unterstützt Application-Security- und Entwicklungsteams dabei:
Dieses Update unterstreicht GitLabs Ansatz, Sicherheit messbar, kontextbezogen und in die täglichen Entwicklungsabläufe integriert zu gestalten. Das GitLab Security Dashboard verwandelt rohe Befunde in handlungsrelevante Erkenntnisse und gibt Security- und Entwicklungsteams die Grundlage, um zu priorisieren, Risiken zu reduzieren und den Fortschritt zu belegen.
Eine Application-Security-Führungskraft, die ein Executive Briefing vorbereitet, kann nun anhand klarer Trendlinien zeigen, ob Investitionen die Risikolage verbessern: sinkende Anzahl offener Schwachstellen, abnehmendes Schwachstellenalter, rückläufige ehemals häufige CWE-Typen und ein stabiler Risiko-Score. Statt roher Zählwerte lässt sich demonstrieren, wie der Rückstand abgebaut wird und wie sich die Sicherheitslage Quartal für Quartal verbessert.
Gleichzeitig sehen Entwicklungsteams im selben Dashboard die kritischen Schwachstellen in ihren aktiven Projekten – und können Behebungsmaßnahmen priorisieren, ohne Daten zu exportieren oder zwischen mehreren Tools zu wechseln.
Weitere Informationen zum Einstieg in das GitLab Security Dashboard in der Dokumentation.
Dieser Blogbeitrag hat gefallen oder es gibt Fragen oder Feedback? Ein neues Diskussionsthema im GitLab-Community-Forum erstellen und Eindrücke austauschen.
Feedback teilen